Donnerstag, 9. Juni 2011

Der Ton macht das Bild

Eine Film- und Videovertonung stellt spezielle Anforderungen an die Aufnahme von Sprache und Geräusche, sowie an die Mischung eines Filmtons. Ob animierte Bilderschau, Video oder eine Mischung aus beidem - der gute Ton trägt wesentlich dazu bei, ob die Zuschauer gefesselt, gelangweilt oder gar genervt sind. Einige Tipps:

  • Bildblocks in sich geschlossen vertonen: Verknüpfung, Herstellung des thematischen Zusammenhangs
  • Innerhalb eines Bildblocks sollten Tonsprünge kleiner sein als Bildsprünge. Bei Orts-, Zeit- oder Bildblockwechsel kann ein Tonwechsel den Bild-Wechsel verdeutlichen.
  • Wechsel zwischen Reporter-Originalton und Kommentar-Ton: Aufbau eines Spannungsfeldes zwischen Live-Charakteristik und distanzierter Hintergrundberichterstattung.
  • Unbeabsichtigte Wirkungen von Originalton beachten: Originalton kann sehr nützlich sein (häufig unentbehrlich), manchmal aber auch sehr schädlich (z.B. Hubschrauber über idyllischer Landschaft)
  • Kommentartexte bildbezogen aufbauen: Kommentare ordnen sich dem Bild unter und ergänzen den Informationsgehalt aussagekräftig montierter Bildeinstellungen.
  • Bilder durch programmatische Musik illustrieren: Gefühlswert wird verstärkt; der Zuschauer wird auf das Thema eingestimmt.

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