Freitag, 10. Juni 2011

Video und Crossmedia: Learning by Doing

Der Studiengang Crossmedia Publishing 2010 der Leipzig School of Media hat sein erstes Video fertiggestellt! Die Studenten waren in der Leipziger Gosenschenke und haben dort bisher Gelerntes umgesetzt und crossmedial verknüpft mit anderen Studienmodulen. Das Ergebnis von Recherche, Storyboard und Schnitt kann hier bewundert werden.


Tipps für Webmaster im SEO-Umgang

Google gibt einige hilfreiche Tipps zum Umgang mit Suchmaschinenoptimierern, also Drittanbietern. Am Allgemeinen sind gute SEOs in der Lage, die Homepage suchmaschinenoptimiert zu gestalten und zu verbessern. Sie können aber auch durch zu aggressive Marketingstrategien und Manipulationen der Webseite schaden.
Die SEOs sollten von Webmastern vor allem nach gründlicher Recherche und nicht blind ausgesucht werden. Dabei sind einige Tipps zu beachten:

1. Es gibt keine Garantie für eine gute Platzierung

2. Die SEOs sollen ihre Strategie und Vorgehensweise offenlegen, um Unklarheiten der Methoden auszuschließen (auch in Bezug auf die Bezahlung). Anzeichen für betrügerische SEOs: Schattendomains; Brückenseiten zu Links anderer Kunden; Verkauf von Suchbegriffe in der Adressleiste; Keine Unterscheidung zwischen den tatsächlichen Suchergebnissen und Werbung in Suchergebnissen; es werden gute Ranking-Platzierungen garantiert, jedoch nur für lange, unverständliche Wortgruppen, bei denen das sowieso der Fall wäre; es wird mit mehreren Aliasnamen oder gefälschten WHOIS-Einträgen gearbeitet; es werden Zugriffe über "unechte" Suchmaschinen, Spyware oder Scumware erzeugt; verfügt über Domains, die aus dem Google-Index entfernt wurden, oder selbst nicht bei Google gelistet wird

3. Informationen aus der Presse über die SEO-Branche einholen und sich eine Meinung bilden

4. Einige praktische Fragen zur Auswahl eines SEOs:
Haben Sie Referenzen, die Sie mir zeigen können?
Halten Sie sich an die Google-Richtlinien für Webmaster?
Bieten Sie als Ergänzung zu Ihrem Geschäft mit indexbasierten Suchvorgängen auch Services oder Beratung für Onlinemarketing an?
Welche Ergebnisse erwarten Sie in welchem Zeitraum? Wie messen Sie Ihren Erfolg?
Welche Erfahrung haben Sie in meiner Branche?
Welche Erfahrung haben Sie in meinem Land bzw. meiner Stadt?
Welche Erfahrung haben Sie mit der Entwicklung internationaler Websites?
Welches sind Ihre wichtigsten SEO-Methoden?
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft?
Wie kann ich mit Ihnen kommunizieren? Werden Sie mich über alle an meiner Website vorgenommenen Änderungen informieren und mir Ihre Empfehlungen umfassend begründen?

Google Trends

Mit Google Trends kann man Wörter abfragen und damit herausfinden, in wie weit die Begriffe im „Trend“ liegen. Also wie oft sie abgefragt wurden. Dabei kann man verschiedene Einstellungen vornehmen, wie z.B. den Zeitraum bestimmen oder nur ein Land auswählen. Auch lassen sich damit zwei Suchbegriffe in einem Diagramm miteinander vergleichen, wie z.B. „Heidi Klum“ und „Paris Hilton“.
Unterhalb davon gibt es zudem eine Auskunft über die Länder und die Städte, in denen nach dem jeweiligen Begriff gesucht wurde. Aber auch eine Liste mit den Top 10 der Sprachen ist an diesesr Stelle zu finden.

Link: Google Trends

Suchmaschinenoptimierung am praktischen Beispiel

Suchmaschinen kennen wir alle, nur deren Funktionsweise nicht unbedingt. Das Computermagazin c't startete im April 2005 entsprechend einen Suchmaschinenoptimierungswettstreit. Ziel war es, in der Zeitspanne von April bis Dezember 2005 den Suchbegriff "Hommingberger Gepardenforelle" in den gängigen Suchmaschinen ganz nach oben auf die Trefferlisten zu katapultieren. Durch diesen Wettstreit wurden die Regeln, Tipps und Tricks der Suchmaschinenoptimierung (SEO) auch für Laien logisch erklärt. Übrigens, die Trefferzahlen stiegen innerhalb der ersten 24 Stunden von 979 auf 104.000!
Suchmaschinenoptimierung bei Wikipedia

Donnerstag, 9. Juni 2011

Achsensprung und Bildaufbau

Was ist eigentlich ein Achsensprung?

Der Achsensprung beschreibt einen Filmschnitt der eigentlich unerwünscht ist, jedoch von einigen bewusst als Stilmittel benutzt wird.

Es handelt sich dabei um den Effekt, der entsteht, wenn man beispielsweise zwei Personen von einer Seite filmt und dann direkt auf die andere Seite springt, dass die Personen scheinbar die Plätze getauscht haben.

Deswegen gibt es dazu die 180-Grad-Regel, die besagt, dass man in einem 180 Grad Winkel um die Personen bleiben soll um einen Achsensprung zu vermeiden.

Link: Achsensprung


Tipps für den Bildaufbau

Roland Freyberger stellt in seinem Lehrbuch »Fernseh-Journalismus« wichtige Regeln für den Bildaufbau vor.

Gleiche Blickwinkel: Zwei Personen schauen sich an, zwei Kameras sind im selben Abstand zu den jeweiligen Personen aufgestellt im selben Winkel.

Gleiche Größe: Die Personen müssen in derselben Größe dargestellt werden. Ansonsten wird es für den Betrachter optisch erschwert dem Gesprächsfluss zu folgen. Dasselbe gilt für die dritte Regel: Gleiche Perspektive.


Link: Bildaufbau

Der Ton macht das Bild

Eine Film- und Videovertonung stellt spezielle Anforderungen an die Aufnahme von Sprache und Geräusche, sowie an die Mischung eines Filmtons. Ob animierte Bilderschau, Video oder eine Mischung aus beidem - der gute Ton trägt wesentlich dazu bei, ob die Zuschauer gefesselt, gelangweilt oder gar genervt sind. Einige Tipps:

  • Bildblocks in sich geschlossen vertonen: Verknüpfung, Herstellung des thematischen Zusammenhangs
  • Innerhalb eines Bildblocks sollten Tonsprünge kleiner sein als Bildsprünge. Bei Orts-, Zeit- oder Bildblockwechsel kann ein Tonwechsel den Bild-Wechsel verdeutlichen.
  • Wechsel zwischen Reporter-Originalton und Kommentar-Ton: Aufbau eines Spannungsfeldes zwischen Live-Charakteristik und distanzierter Hintergrundberichterstattung.
  • Unbeabsichtigte Wirkungen von Originalton beachten: Originalton kann sehr nützlich sein (häufig unentbehrlich), manchmal aber auch sehr schädlich (z.B. Hubschrauber über idyllischer Landschaft)
  • Kommentartexte bildbezogen aufbauen: Kommentare ordnen sich dem Bild unter und ergänzen den Informationsgehalt aussagekräftig montierter Bildeinstellungen.
  • Bilder durch programmatische Musik illustrieren: Gefühlswert wird verstärkt; der Zuschauer wird auf das Thema eingestimmt.

Erklärfilm, Anspielfilm, Einspielfilm, Rausschmeißer

Ein Film hat viele Facetten und viele Arten, eine Geschichte zu erzählen. Gregor Alexander Heussen beschreibt einige Arten von Filmen und gibt Beispiele, wie zum Beispiel der klassische Erklärfilm. Der beinhaltet, wie andere Formen ebenfalls, einen Erklärsatz und wendet sich an Zuschauer, der zu Filmbeginn etwas noch nicht weiß und durch den Film erklärt bekommt. G.A. Heussen erklärt diese und weitere Kurzformen der Filmkunst.

Der Master-Plan: Das Drehbuch

Das Drehbuch ist eine Gestaltungshilfe um Videoprojekte nach einem vorher erstellten Drehplan umzusetzen.

1. Überblick über das Projekt: Gesamtsituation und Möglichkeiten für Kamerapositionen (Achsensprünge unbedingt vermeiden!)
2. Einzelne Aufnahmensituationen und Kamera-Einstellungen darstellen, wie sie später gedreht werden sollen --> Dreh muss nicht chronologisch sein
3. Klären: Welche Aussage hat welches Bild und welches Aussage haben die Bilder in einer bestimmten Reihenfolge

Die Not des Hörers

Wenn wir einen Text lesen und dieser unverständlich oder kompliziert zu lesen ist, beginnen wir von vorne. Im besten Fall. Im schlimmsten Fall lesen wir den Text nicht zu ende und wenden uns anderen Texten oder Informationsmöglichkeiten zu. Bei Printprodukten haben wir also die Wahl und entscheiden uns selbst. Bewusst, da Lesen eine hohe Konzentration fordert. Spannend wird es bei Audiobeiträgen, also dem klassischen Radiobeitrag. Bei einem Radiobeitrag kann der Hörer nicht zurückblättern oder von vorne beginnen. Der klassische Hörer hört nicht so konzentriert wie der klassische Leser liest. Der Hörer aber er kann das Radio ausschalten. Walter la Roche zeigt, wie man fürs Hören schreibt...

Das Cluetrain Manifesto

Das Cluetrain Manifesto ist eine Sammlung von 95 Thesen im Bezug auf Unternehmen und deren Kunden im Online-Markt. Im Zentrum steht die Kommunikation zwischen den beiden Parteien: dem Unternehen, das von seinen Kunden abhängig ist und die Kunden, die Informationen wünschen und sich ein Mitspracherecht erhoffen. Dabei zeigt der Text gut auf, woran der Markt interessiert ist und auf welche Mauern er dabei trifft. Die einzelnen Organe des Unternehmens scheinen, so das Manifest, bislang weniger an dem Markt interessiert zu sein als am Profit und ihrer eigenen Sicherheit. Die Kommunikation könnte in Zukunft über andere Wege gehen. Das Cluetrain-Manifest fordert: Nehmt teil an der Party!


Link: Das Cluetrain Manifesto

Was ist Online-Journalismus?

Online-Journalismus ist mehr als schreiben! Was steckt hinter dem Begriff Crossmedia und wie funktioniert die Verknüpfung von Text, Bild, Video und Ton? Gabriele Hooffacker erläutert in einem kleinen Online-Tutorial "Was ist Online-Journalismus?" die wesentlichen Fragen und gibt wichtige Tipps.

Warum sich Journalisten und Marketing-Menschen missverstehen

Crossmedia bezeichnet die Kommunikation über mehrere (mindestens drei) inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Medienkanäle.

· Journalisten sind bestrebt dem Nutzer über die verschiedenen Medien sich ergänzende Informationen zu einem Thema anzubieten, den Nutzern zu ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu zu gestalten.

· Die Intension des Crossmedialen Marketings liegt in der Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen in verschiedenen und für die Zielgruppe geeigneten Mediengattungen. Beim crossmedialen oder Multichannel-Marketing steht die Bereitstellung unterschiedlicher Kommunikations- und Vertriebswege im Vordergrund. Angestrebt wird, (potenzielle) Konsumenten auf mehreren verschiedenen Wegen zu erreichen. Die Strategie folgt dem Anspruch der Konsumenten, von bestimmten, vorgezeichneten Kontaktwegen unabhängig zu werden. Die Umsetzung einer Multikanalstrategie wird zum Flexibilitätsmerkmal eines Unternehmens.