Mittwoch, 6. Juli 2011

Bin "Ich" Trend in Social Media Diensten? Das ist socialmention


Socialmention ist ein ähnlicher Dienst wie Google Alerts. Es bietet die Möglichkeit der Dauerrecherche zu eigenen themenbezogenen Abfragen in Social Media Plattformen. Die Suchabfragen können direkt eingesehen oder als regelmäßige Meldungen per Mail aboniert werden. So bleiben Nutzer von socialmention täglich über ihre Themen auf dem Laufenden und sehen, wie oft Nutzern der sozialen Dienste über den Begriff diskutieren.

Die Suche bietet zwei Möglichkeiten: Auf der einen Seite können die Social Media Dienste nach allgemeinen Kriterien, z.B. in Netzwerken oder Videos ausgewählt werden. Auf der anderen Seite können Netzwerke und Dienste, wie Facebook, Twitter oder YouTube speziell durchsucht werden.

Die abgeschlossene Suche lässt sich im Anschluss nach Datum oder Quelle sortieren. Desweiteren stehe verschiedenen Statistiken über den Suchbegriff zur Verfügung. Die wichtigsten Statistiken zeigen die verschiedene Wahrscheinlichkeiten, wie oft das gesuchte Thema am Tag erwähnt wurde, die Reichweite oder das Verhältnis von positiven und negativen Meldungen.

Außerdem bietet socialmention sinnvolle Erweiterungen und Anwendungen an: Mit einem "Realtime Buzz Widget" lässt sich ein beliebiger Suchbegriff mit einem simplen HTML-Code in die eigene Webseite integrieren. Die "Social Mention API" bietet Web-Entwicklern an, einen Echtzeit-Stream von gewünschten Themen in andere Anwendungen einzubinden. "Trends" zeigen die aktuell in den Social Media Diensten erwähnten und diskutierten Themen.

Wie häufig taucht eine Marke / Firma im 'Web 2.0' auf?

Das Tool howsociable.com untersucht die Sichtbarkeit von Marken im Internet. Der kostenlose Dienst durchstöbert 32 Suchmaschinen, Web 2.0-Dienste und Netzwerke.

Die Bedienung ist einfach: Den Namen der Marke in das Suchfeld eingeben und schon rattern in diversen „Anzeigentafeln“ Nummern. Am Ende erscheint eine Zahl, der „Visibility Score“. Je höher der Wert, desto besser soll die gesuchte Marke im Web 2.0 vertreten sein, je öfter taucht der Suchbegriff auf den verschiedenen Social Media Seiten auf.

Gibt man z.B. iphone ein, errechnet das Tool einen Score von 12874. Zum Vergleich: Die Suche nach dem Begriff ipad ergibt einen Score von 2749. Die Treffer der durchsuchten Quellen sollen per Klick angezeigt werden. Klickt man z.B. die Tafel Twitter an, sieht man die tweets, die das Wort iphone beinhalten - nicht nur inhaltsbezogen, auch gesendet vom iphone.

Doch nicht überall ist etwas ersichtlich. Klickt man auf Facebook oder Xing, kommt man lediglich bis zum Login.

Unklar ist, auf welchem Algorithmus sich der Score errechnet. Das im Mai 2008 gestartete Webtool bietet eine monatliche Aktualisierung (Score) per E-Mail.

Das Web einatmen und süchtig werden – Addictomatic.com

Addictomatic ist eine Art Suchmaschine. Aber eben nur eine Art. Sucht man über Addictomatic eine Information, werden Live-Websites auf die neuesten Nachrichten, Blogbeiträge, Videos und Bilder durchsucht. Die Ergebnisse werden dann komprimiert und übersichtlich auf Addictomatic dargestellt.

Es gibt die Möglichkeit nach Personen (u.a. mithilfe von Facebook, Twitter, Youtube, Flickr, Worldpress, Google Blog Search) zu suchen:

oder das so genannte Browse the News zu nutzen: sich neueste Schlagzeilen aus den verschiedensten Themenbereichen (u.a. Unterhaltung, Politik, Klatsch, Sport) anzeigen zu lassen:

Die Quellen bei Browse the News sind dem Themengebiet angepasst, Klatsch beruft sich also auf andere Quellen als Politik oder Mode. Vorteilhaft ist, dass die persönliche Auswahl gegliedert und gespeichert werden kann. Diese so personalisierte Seite kann wiederum über Facebook oder Twitter mit anderen geteilt werden.

Freitag, 10. Juni 2011

Video und Crossmedia: Learning by Doing

Der Studiengang Crossmedia Publishing 2010 der Leipzig School of Media hat sein erstes Video fertiggestellt! Die Studenten waren in der Leipziger Gosenschenke und haben dort bisher Gelerntes umgesetzt und crossmedial verknüpft mit anderen Studienmodulen. Das Ergebnis von Recherche, Storyboard und Schnitt kann hier bewundert werden.


Tipps für Webmaster im SEO-Umgang

Google gibt einige hilfreiche Tipps zum Umgang mit Suchmaschinenoptimierern, also Drittanbietern. Am Allgemeinen sind gute SEOs in der Lage, die Homepage suchmaschinenoptimiert zu gestalten und zu verbessern. Sie können aber auch durch zu aggressive Marketingstrategien und Manipulationen der Webseite schaden.
Die SEOs sollten von Webmastern vor allem nach gründlicher Recherche und nicht blind ausgesucht werden. Dabei sind einige Tipps zu beachten:

1. Es gibt keine Garantie für eine gute Platzierung

2. Die SEOs sollen ihre Strategie und Vorgehensweise offenlegen, um Unklarheiten der Methoden auszuschließen (auch in Bezug auf die Bezahlung). Anzeichen für betrügerische SEOs: Schattendomains; Brückenseiten zu Links anderer Kunden; Verkauf von Suchbegriffe in der Adressleiste; Keine Unterscheidung zwischen den tatsächlichen Suchergebnissen und Werbung in Suchergebnissen; es werden gute Ranking-Platzierungen garantiert, jedoch nur für lange, unverständliche Wortgruppen, bei denen das sowieso der Fall wäre; es wird mit mehreren Aliasnamen oder gefälschten WHOIS-Einträgen gearbeitet; es werden Zugriffe über "unechte" Suchmaschinen, Spyware oder Scumware erzeugt; verfügt über Domains, die aus dem Google-Index entfernt wurden, oder selbst nicht bei Google gelistet wird

3. Informationen aus der Presse über die SEO-Branche einholen und sich eine Meinung bilden

4. Einige praktische Fragen zur Auswahl eines SEOs:
Haben Sie Referenzen, die Sie mir zeigen können?
Halten Sie sich an die Google-Richtlinien für Webmaster?
Bieten Sie als Ergänzung zu Ihrem Geschäft mit indexbasierten Suchvorgängen auch Services oder Beratung für Onlinemarketing an?
Welche Ergebnisse erwarten Sie in welchem Zeitraum? Wie messen Sie Ihren Erfolg?
Welche Erfahrung haben Sie in meiner Branche?
Welche Erfahrung haben Sie in meinem Land bzw. meiner Stadt?
Welche Erfahrung haben Sie mit der Entwicklung internationaler Websites?
Welches sind Ihre wichtigsten SEO-Methoden?
Wie lange sind Sie bereits im Geschäft?
Wie kann ich mit Ihnen kommunizieren? Werden Sie mich über alle an meiner Website vorgenommenen Änderungen informieren und mir Ihre Empfehlungen umfassend begründen?

Google Trends

Mit Google Trends kann man Wörter abfragen und damit herausfinden, in wie weit die Begriffe im „Trend“ liegen. Also wie oft sie abgefragt wurden. Dabei kann man verschiedene Einstellungen vornehmen, wie z.B. den Zeitraum bestimmen oder nur ein Land auswählen. Auch lassen sich damit zwei Suchbegriffe in einem Diagramm miteinander vergleichen, wie z.B. „Heidi Klum“ und „Paris Hilton“.
Unterhalb davon gibt es zudem eine Auskunft über die Länder und die Städte, in denen nach dem jeweiligen Begriff gesucht wurde. Aber auch eine Liste mit den Top 10 der Sprachen ist an diesesr Stelle zu finden.

Link: Google Trends

Suchmaschinenoptimierung am praktischen Beispiel

Suchmaschinen kennen wir alle, nur deren Funktionsweise nicht unbedingt. Das Computermagazin c't startete im April 2005 entsprechend einen Suchmaschinenoptimierungswettstreit. Ziel war es, in der Zeitspanne von April bis Dezember 2005 den Suchbegriff "Hommingberger Gepardenforelle" in den gängigen Suchmaschinen ganz nach oben auf die Trefferlisten zu katapultieren. Durch diesen Wettstreit wurden die Regeln, Tipps und Tricks der Suchmaschinenoptimierung (SEO) auch für Laien logisch erklärt. Übrigens, die Trefferzahlen stiegen innerhalb der ersten 24 Stunden von 979 auf 104.000!
Suchmaschinenoptimierung bei Wikipedia